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1856: 1. Aufruf zur Erbenmeldung in Tirol.
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1872, 11.Mai: 2. Aufruf zur Erbenmeldung nach Urteilsverkündung
des Privy Councils, im Deutschen Reich.
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1889 – 1909 erste nachweisbare Kontaktaufnahmen mit
London.
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Ab
1909 Lina Martini Generalbevollmächtigte der Erben mit allen Urkunden und
Unterlagen in London. Durch Rechtsanwalt Herbert Oppenheimer wurden
die Erben in London vertreten. Dieser stellte Fest:
1.
das Erbschaft, Geld und Land, noch vorhanden sind.
2.
die Eisenbergerlinie die rechtmäßigen Erben sind
3.
die Englische Regierung zur Herausgabe bzw. Abfindung bereit ist.
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1914
bis 1918 Unterbrechung der Verhandlungen für die Dauer des ersten
Weltkrieges
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Ab 1920: Neuorganisation der Erbberechtigten bzw.
Erbenlinien
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1928: Direkte Verhandlungen mit der Britischen Krone. Von
dort wurde als Vergleich eine Abfindung in Höhe von 20 Millionen Goldmark,
unter der Bedingung der Übersiedlung sämtlicher Erben nach England,
angeboten. Dieser Vergleich wurde nicht
angenommen, wegen unannehmbarer Forderungen der Englischen Krone.
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Ab
1930: Erneute Aufnahme zur Verfolgung der Erbansprüche.
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1939:
Unterbrechung der Verhandlungen für die Dauer des zweiten Weltkrieges; Niederlegung
der Anspruchstellung durch die Machthaber des dritten Reiches, im Dezember
1939.
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Begründung: Ermittlungsarbeiten,
"die nicht kriegsnotwendig wären" und dass "eine
Weiterverfolgung der Angelegenheit während des Krieges mit England
ohnehin nicht möglich" sei.
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Ab
1950: Bildung mehrerer Linien von Erbengemeinschaften, so u. a. die
Dillenburger Linie, die Odenwälder
(Taunus) Linie, die Eisenberger Linie, die Würzburger Linie sowie Linien in
Österreich und der USA.
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Auch
der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer ging in den Jahren 1955 - 56
dieser Erbschaftsangelegenheit nach. Belegt wurde dies durch ein Bericht in
der Koblenzer Zeitung.
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1956-57:
Eine weitere Verfolgung der Erbansprüche wurde in allen Linien wegen
Geldmangel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Originaldokumenten
vorübergehend eingestellt. Für die Durchsetzung der Ansprüche auf dem
Gerichtsweg wurden Vorschusszahlungen in Höhe von DM 5,0 Mio. verlangt!
Bericht stand in der Illustrierten Quick 1957. Von den 15 Aktenbänden zur
Sache Reinhard, die vor dem Krieg existierten, kamen nach dem Krieg im Jahre
1957, nur noch 7 Aktenbände ins Politische Archiv zurück, die bis zu ihrer
Rückkehr, nach England ausgelagert waren.
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1991: Erbenaufruf in der Fernsehsendung Schreinemakers
Live, durch Ilka Reinhard und Rechtsanwalt Bernd Haber
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Juni 1992: Bildung einer neuen Interessengemeinschaft in
Weinheim/Bergstr.
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Am 05.03.1994 konstituierende
Sitzung der Reinhard´s Erbengemeinschaft mit gemeldeten 105 Mitgliedern.
Ziel:
Vereinigung der bisherigen Erbengemeinschaften, um weitere Zersplitterungen
zu vermeiden. Hauptaufgabengebiete sind die Vervollständigung von
Stammbaumunterlagen, die Suche nach weiteren Erbberechtigten, die
Beschaffung von Originaldokumenten bzw. davon gefertigte beglaubigte
Abschriften und die Anspruchstellung des Erbanspruches sowie deren
Durchsetzung.
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1995:
Internationaler Erbenaufruf im Fernsehsender Deutsche Welle „Boulevard
Deutschland“ durch den Vorstandsvorsitzenden Manfred Weishaar und dem
Rechtsanwalt der Erbengemeinschaft Bernd Haber.