"REINHARD'S ERBENGEMEINSCHAFT"
R.E.G.

 

Chronologie der Erbengemeinschaft

Nach dem Ableben der Begum 1836, wurden alle Unterlagen beschlagnahmt und nach London  gebracht.

  1. 1856: 1. Aufruf zur Erbenmeldung in Tirol.

  2. 1872, 11.Mai: 2. Aufruf zur Erbenmeldung nach Urteilsverkündung des Privy Councils, im Deutschen Reich.

  3. 1889 – 1909 erste nachweisbare Kontaktaufnahmen mit London.

  4. Ab 1909 Lina Martini Generalbevollmächtigte der Erben mit allen Urkunden und Unterlagen in London. Durch  Rechtsanwalt Herbert Oppenheimer wurden die Erben in London vertreten. Dieser stellte Fest:
            
    1. das Erbschaft, Geld und Land, noch vorhanden sind.
             2. die Eisenbergerlinie die rechtmäßigen Erben sind
            
    3. die Englische Regierung zur Herausgabe bzw. Abfindung bereit ist.

  5. 1914 bis 1918 Unterbrechung der Verhandlungen für die Dauer des ersten Weltkrieges

  6. Ab 1920: Neuorganisation der Erbberechtigten bzw. Erbenlinien

  7. 1928: Direkte Verhandlungen mit der Britischen Krone. Von dort wurde als Vergleich eine Abfindung in Höhe von 20 Millionen Goldmark, unter der Bedingung der Übersiedlung sämtlicher Erben nach England, angeboten. Dieser Vergleich wurde nicht angenommen, wegen unannehmbarer Forderungen der Englischen Krone.

  8. Ab 1930: Erneute Aufnahme zur Verfolgung der Erbansprüche.

  9. 1939: Unterbrechung der Verhandlungen für die Dauer des zweiten Weltkrieges; Niederlegung der Anspruchstellung durch die Machthaber des dritten Reiches, im Dezember 1939.

  10. Begründung: Ermittlungsarbeiten, "die nicht kriegsnotwendig wären" und dass "eine Weiterverfolgung der Angelegenheit während des Krieges mit England ohnehin nicht möglich" sei.

  11. Ab 1950: Bildung mehrerer Linien von Erbengemeinschaften, so u. a. die Dillenburger  Linie, die Odenwälder (Taunus) Linie, die Eisenberger Linie, die Würzburger Linie sowie Linien in Österreich und der USA.

  12. Auch der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer ging in den Jahren 1955 - 56 dieser Erbschaftsangelegenheit nach. Belegt wurde dies durch ein Bericht in der Koblenzer Zeitung.

  13. 1956-57: Eine weitere Verfolgung der Erbansprüche wurde in allen Linien wegen Geldmangel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Originaldokumenten vorübergehend eingestellt. Für die Durchsetzung der Ansprüche auf dem Gerichtsweg wurden Vorschusszahlungen in Höhe von DM 5,0 Mio. verlangt! Bericht stand in der Illustrierten Quick 1957. Von den 15 Aktenbänden zur Sache Reinhard, die vor dem Krieg existierten, kamen nach dem Krieg im Jahre 1957, nur noch 7 Aktenbände ins Politische Archiv zurück, die bis zu ihrer Rückkehr, nach England ausgelagert waren.

  14. 1991: Erbenaufruf in der Fernsehsendung Schreinemakers Live, durch Ilka Reinhard und Rechtsanwalt Bernd Haber

  15. Juni 1992: Bildung einer neuen Interessengemeinschaft in Weinheim/Bergstr.

  16. Am 05.03.1994 konstituierende Sitzung der Reinhard´s Erbengemeinschaft mit gemeldeten 105 Mitgliedern.
    Ziel: Vereinigung der bisherigen Erbengemeinschaften, um weitere Zersplitterungen zu vermeiden. Hauptaufgabengebiete sind die Vervollständigung von Stammbaumunterlagen, die Suche nach weiteren Erbberechtigten, die Beschaffung von Originaldokumenten bzw. davon gefertigte beglaubigte Abschriften und die Anspruchstellung des Erbanspruches sowie deren Durchsetzung.

  17. 1995: Internationaler Erbenaufruf im Fernsehsender Deutsche Welle „Boulevard Deutschland“ durch den Vorstandsvorsitzenden Manfred Weishaar und dem Rechtsanwalt der Erbengemeinschaft Bernd Haber.

Das Erbvolumen wurde im Jahre 1923 auf  ca. DM 55,5 Mio. Goldmark veranschlagt. Die Erbengemeinschaften in den 50-iger Jahren (1953) gingen von einem resultierenden Erbvolumen in Höhe von DM 18 Milliarden aus.

Heute sind die Mitglieder der Reinhard's Erbengemeinschaft über den gesamten Globus verteilt und arbeiten von dort aus am gemeinsamen Ziel.